Am 1. Juli 2026 fiel der offizielle Startschuss für ein wegweisendes Projekt der Thüringer Jugendbildungsarbeit: „Scoutocracy – Mit der Pfadfinder*innen-Methode Demokratie (er)leben!“. Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie (TMSGAF) im Rahmen des Landesprogramms „Denk Bunt“, setzt der Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände (rdp) Thüringen e. V. damit ein klares Zeichen für Weltoffenheit und demokratische Werte.
Warum Scoutocracy?
Das Projekt reagiert auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in Thüringen. Ziel ist es, menschenrechtsorientierte Einstellungen zu fördern und die demokratischen Kompetenzen junger Menschen zu stärken. Pfadfinden bietet hierfür den idealen Rahmen: Als außerschulischer Lernort ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, frühzeitig demokratische Selbstwirksamkeit zu erfahren.
Das Highlight: Überleben auf Scoutoria
Im Zentrum von Scoutocracy steht ein innovatives Planspiel: Das Szenario entführt die Teilnehmenden auf die fiktive, vergessene Insel Scoutoria. Nach einem Schiffbruch müssen die „Überlebenden“ nicht nur physisch bestehen, sondern vor allem ihr Zusammenleben organisieren.
Multiplikator*innen für ganz Thüringen
Das Projekt richtet sich primär an Leitenden in der Jugend(verbands)arbeit und die die es werden wollen ab 16 Jahren. In eintägigen Workshops werden diese Jugendlichen zu Multiplikator*innen ausgebildet. Getragen von der eigenen „Überlebenserfahrung“ auf Scoutoria werden sie befähigt in eigenen Stämme und Ortsgruppen vor Ort Demokratiearbeit zu machen.
Förderung und Unterstützung
Dieses Projekt wird mit durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie gefördert. Damit wird die demokratiefördernde, wertegebundene Jugend(verbands)arbeit in Thüringen gestärkt.

Die Veröffentlichungen stellt keine Meinungsäußerung des TMSGAF dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor bzw. tragen die Autoren die Verantwortung.
Das Beitragsbild wurde mit KI generiert.

